From 8a7a07a2fd4e21d26ee9b90243a7e809315f8929 Mon Sep 17 00:00:00 2001
From: 46halbe <46halbe@berlin.ccc.de>
Date: Mon, 21 Mar 2011 21:10:11 +0000
Subject: committing page revision 2

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 updates/2004/eckarten.md | 59 +++++++++++++++++++++++++++---------------------
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 title: Alle Jahre wieder: Sicherheitsrisiko ec-Karte
 date: 2004-05-25 00:00:00 
-updated: 2009-04-18 19:12:37 
+updated: 2011-03-21 21:10:11 
 author: frankro
-tags: update
+tags: update, magnetstreifen
 
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-Seit Einführung der ec-Karte als bargeldloses Zahlungsmittel und zur Nutzung von Geldautomaten gibt es hohe Zahl von Missbrauchsfällen rund um die Magnetstreifenkarten. In den letzten Jahren ist die Zahl dramatisch in die Höhe geschnellt. 
+Seit Einführung der ec-Karte als bargeldloses Zahlungsmittel und zur Nutzung von Geldautomaten gibt es eine hohe Zahl von Mißbrauchsfällen rund um die Magnetstreifenkarten. In den letzten Jahren ist die Zahl dramatisch in die Höhe geschnellt. 
 
 
 <!-- TEASER_END -->
 
 Der klassische Betrugsfall sieht so aus: Dem Opfer wird die ec-, Kunden-
-oder Kreditkarte gestohlen und innerhalb von kürzester Zeit das Konto
-leer geräumt. Dabei benutzen die Täter die Geheimnummer (PIN) um an
-Geldautomaten das Konto des Opfer zu plündern. Teilweise werden mehrere
+oder Kreditkarte gestohlen und innerhalb kürzester Zeit das Konto
+leergeräumt. Dabei benutzen die Täter die Geheimnummer (PIN), um an
+Geldautomaten das Konto des Opfers zu plündern. Teilweise werden mehrere
 Tausend Euro pro Karte erbeutet.
 
 In den letzten Jahren häufen sich aber auch Fälle, in denen die Daten
@@ -32,53 +31,55 @@ anfertigen. Der Kunde bemerkt den Betrug üblicherweise erst auf dem
 nächsten Kontoauszug.
 
 Die PIN erlangen die Täter meist durch Ausspähen. Einfach bei der
-Eingabe über die Schulter geschaut oder mit Hilfe eine versteckten
+Eingabe über die Schulter geschaut oder mit Hilfe einer versteckten
 Minikamera bei der Eingabe gefilmt, können die Täter nun bis zum Limit
 das Konto des Opfers plündern. Dieses Ausspähen kann auch durch
 Überwachungskameras oder -spiegel in Geschäften und Tankstellen
 geschehen.
 
 Uns sind aber auch Fälle bekannt, in denen die Karteninhaber versichern,
-ihre PIN in letzter Zeit nicht benutzt zu haben, so dass ein Ausspähen
+ihre PIN in letzter Zeit nicht benutzt zu haben, so daß ein Ausspähen
 sehr unwahrscheinlich ist. Diese Fälle geben uns ein Rätsel auf, da seit
 1997 ein neueres, sichereres Prüfungsverfahren für die PIN angewandt
 wird. Bis 1997 waren zur Berechnung der PIN notwendige Daten auf dem
 Magnetstreifen gespeichert.
 
 Wer Opfer einer solchen Tat geworden ist, hat meist schlechte Karten,
-wenn es um die Frage geht, wer für den Schaden haften muss. Die Banken
+wenn es um die Frage geht, wer für den Schaden haften muß. Die Banken
 berufen sich dabei auf die dem Kunden auferlegte Sorgfaltspflicht bei
 der Handhabung von Karte und PIN. Die Gerichte urteilen dabei sehr
 unterschiedlich, wie weit diese Sorgfaltspflicht geht und wann ein Kunde
-oder die Bank für den Schaden aufkommen muss. Die Beweislast liegt in
-der Regel beim Kunden.
+oder die Bank für den Schaden aufkommen muß. Die Beweislast liegt in der
+Regel beim Kunden.
 
 Wenn die Täter mit einer Kartenkopie Geld abheben möchten, können sie
 das übrigens nur im Ausland tun. In Deutschland wird am Geldautomat ein
 zusätzliches [("moduliertes
 Merkmal")](https://www.kartensicherheit.de/ww/de/pub/praevention/sicherheitsprodukte/mm_merkmal.php)
-der Karte geprüft, welches nicht einfach mit kopiert werden kann. Daher
+der Karte geprüft, welches nicht einfach mitkopiert werden kann. Daher
 nutzen die Täter häufig Geldautomaten in Holland, Dänemark oder Spanien.
 
 Geschädigte sollten auf jeden Fall einen Anwalt zu Rate ziehen. Er kann
 Akten einsehen und mit Nachdruck bei der Bank Beweise anfordern, die dem
 Kunden zugute kommen. In Fällen, in denen die PIN offensichtlich nicht
 ausgespäht wurde, berufen sich die Banken meist auf den
-"Anscheinsbeweis": Dass das Verfahren zur Berechnung der PIN sicher sei
-und eine Entschlüsselung oder erraten der Geheimnummer praktisch
+"Anscheinsbeweis": daß das Verfahren zur Berechnung der PIN sicher sei
+und eine Entschlüsselung oder Erraten der Geheimnummer praktisch
 ausgeschlossen ist. Daher müsse der Kunden seine Sorgfaltspflicht
-verletzt haben und die PIN einem Dritte mitgeteilt haben oder bei der
-Karte notiert haben. Diese Ansicht teilen wir nicht unbedingt - haben
+verletzt haben und die PIN einem Dritten mitgeteilt haben oder bei der
+Karte notiert haben. Diese Ansicht teilen wir nicht unbedingt – haben
 jedoch auch keine konkreten Anhaltspunkte dafür, wie die Täter anders
 als durch Ausspähen an die PIN gekommen sein können.
 
 Bei der Beratung durch den Anwalt sollten vor allem folgende Fragen
 geklärt werden:
 
+ 
+
 -   Von welcher Bank ist die Karte herausgegeben?
 -   Wurde die Karten entwendet? Wo und wie? Wann wurde danach der erste
-    Missbrauch getätigt?
--   Welchen Missbrauch gab es? (POS mit PIN, POS/Lastschrift,
+    Mißbrauch getätigt?
+-   Welchen Mißbrauch gab es? (POS mit PIN, POS/Lastschrift,
     Geldautomat-Abhebung bei welcher Bank/Banken)
 -   Welche Beweismittel können von der Bank anfordert werden?
     (Protokolldruck des Geldautomaten, GA/Bank-Kameraaufzeichnung)
@@ -88,25 +89,31 @@ geklärt werden:
 -   Wurde die PIN laut Protokolldruck beim ersten Mal richtig
     eingegeben?
 
-Mit Wegfall der eurocheque-Garantie hat die ec Karte Ihren einheitlichen
-Namen verloren und heisst nun Bank-Card (Volks- und Raiffeisenbanken),
+ 
+
+Mit Wegfall der eurocheque-Garantie hat die ec-Karte Ihren einheitlichen
+Namen verloren und heißt nun Bank-Card (Volks- und Raiffeisenbanken),
 die S-Card (Sparkassen), Kundenkarte der Deutschen Bank, Dresdner
 ServiceCard, Postbank Card, Citi Shopping Card (Citibank). Die neuen
-Kundenkarten der Banken koennen nun individuell fuer bestimmte
-Funktionen zugelassen sein z.B. KAD, GAA, ec cash, Maestro.
+Kundenkarten der Banken können nun individuell für bestimmte Funktionen
+zugelassen sein, z. B. KAD, GAA, ec cash, Maestro.
 
 Weitere Links zum Thema:
 
+ 
+
 -   [Verbraucherzentrale NRW bereitet eine Sammelklage vor. Die Sammlung
     von Betroffenen dürfte bereits abgeschlossen sein. Hier gibt es aber
     Ansprechpartner.
     (MSWord-Dokument)](http://www.verbraucherzentrale-nrw.de/kartenklau)
--   [Was auf dem Magnetstreifen ist - Achtung: seit der Kartengeneration
+-   [Was auf dem Magnetstreifen ist – Achtung: Seit der Kartengeneration
     ab 1997 sind keinerlei Daten zur Berechnung bzw. Prüfung der PIN auf
-    der Karte](http://www.radio101.de/radio101/mcs-data.htm/)
+    der Karte.](http://www.radio101.de/radio101/mcs-data.htm/)
 -   [Hintergrundinfos über ec- und Kreditkarten, Informationsseiten der
     EURO Kartensysteme GmbH](https://www.kartensicherheit.de/)
 -   [Übersicht von etlichen Gerichtsurteilen zum Thema, ein Artikel von
     FINANZtest](https://www.kartensicherheit.de/shared/data/pdf/stiftung_warentest.pdf)
 -   [Allgemeine Informationen zu vielen Fragen im
-    Zahlungsverkehr](http://www.zahlungsverkehrsfragen.de/%20)
+    Zahlungsverkehr](http://www.zahlungsverkehrsfragen.de/)
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